Beschreibung der Fortbildung
Seminarbeschreibung
Zum Einstieg wird die Anatomie/Physiologie der Atmung und die sich ergebenden Veränderungen für den Organismus unter Beatmung erläutert. Daraufhin folgt die Erläuterung der grundlegenden Beatmungsformen – volumenkontrollierte, druckkontrollierte und druckunterstützte Beatmung – mit den entsprechenden Einstellungsparametern. Zum besseren „Begreifen“ dieser Lerninhalte findet im Anschluss eine Übungssequenz an Beatmungsgeräten statt, an denen die Teilnehmer:innen selbst vorgegebene Beatmungseinstellungen vornehmen können. In der anschließenden Unterrichtseinheit geht es um die Klarheit, bei welchen respiratorischen Störungen Beatmung (akut und auch auf Dauer) von Nöten ist. Den Ausklang des ersten Veranstaltungstages bildet eine Übung an den Beatmungsgeräten „Beatmung selbst erleben“.
Am zweiten Tag findet eine kurze Wiederholung der Inhalte des ersten Tages statt. Im Weiteren folgt die Anwendung der erworbenen Beatmungskenntnisse bezogen auf pathologische Veränderungen bei unterschiedlichen Erkrankungen (z.B. bei verengten/obstruktiven Atemwegserkrankungen, Atemstörungen bei Adipositas und neuromuskulären Erkrankungen). Zum Abschluss wird sich mit dem Thema „Sprechen unter Beatmung“ befasst und die praktische Umsetzung erarbeitet. Die Vermittlung der Inhalte erfolgt mittels Übungen an Beatmungsgeräten und anhand von Patientenbeispielen.
Seminarinhalte
Allgemeine Grundlagen der Beatmung:
- Wiederholung der Anatomie – Physiologie und Veränderungen beim beatmeten Patienten
Bearbeitung der grundlegenden Beatmungsformen:
- Volumenkontrollierte-, druckkontrollierte- und druckunterstützte Beatmung
- Erläuterung weiterer Einstellungsparameter (PEEP, Verhältnis Inspiration-Exspiration, FiO2, Anstiegszeit, Triggerung, Rampe, Zielvolumen) und überwachungsrelevanter Alarmgrenzen
- Übungseinheit
Beatmung Praxis:
- Einführung in die „Differenzierung respiratorischer Störungen“ mit Training anhand von Patientenbeispielen
- Beatmungsstrategien bei unterschiedlichen Erkrankungen (COPD, Pneumonie, NME u.a.) mit Übungseinheiten an den Beatmungsgeräten
- Erläuterung und Anwendung der Mundstückbeatmung
- Praktische Umsetzung „Sprechen unter Beatmung“
