Beschreibung der Fortbildung
Seminarbeschreibung
Unser gesellschaftliches Denken ist häufig binär geprägt: Wir ordnen Menschen schnell in Kategorien wie „männlich“ oder „weiblich“ ein. Das ist bequem, stößt jedoch besonders im Umgang mit trans* und nicht-binären Personen an Grenzen und kann zu Unsicherheiten führen – etwa bei Anrede, Dokumentation oder Kommunikation. Gleichzeitig verändert sich unsere Gesellschaft stetig, und damit auch unser Sprachgebrauch. Neben dem Gendersternchen gibt es vielfältige Möglichkeiten, gendersensibel zu sprechen und zu schreiben. In diesem Kurs erhaltet ihr einen praxisnahen Einblick in geschlechtliche Vielfalt:
Was sind Pronomen und wie werden sie verwendet? Was bedeuten Begriffe wie trans* oder non-binär? Ein besonderer Fokus liegt auf dem therapeutischen Alltag:
Welcher Name muss auf der Verordnung stehen? Welche Herausforderungen können bei der Abrechnung entstehen und wie lassen sie sich lösen? Wie können Anamnesebögen, Behandlungsverträge und Datenschutzformulare gendersensibel gestaltet werden?
Der Kurs richtet sich an therapeutische Fachkräfte sowie Mitarbeitende an der Rezeption von Heilmittelerbringerpraxen.
Seminarinhalte
- „sex“ vs. „gender“
- Pronomen
- Labels
- gendersensible Sprachen: Welche Optionen gibt es?
- gendersensible Ansprache in Mails und Briefen
- gendersensible Formulare (u.a. Behandlungsvereinbarung, Anamnesebögen)
- gendersensible Dokumentation
- rechtliche Vorgaben bzgl. der HMV
- Abrechnung
- Praxisnahe Übungen zu den Inhalten
Wie funktioniert das Online-Seminar technisch?
Klicke hier, um eine genaue Anleitung zu erhalten. Zur Durchführung des Online-Seminars wird die Software Zoom verwendet.






