Beschreibung der Fortbildung
Seminarbeschreibung
Die Dysphagietherapie ist durch die zunehmende Schwere der Störungen sowie durch die Forderung nach evidenzbasierten Therapiekonzepten grundlegenden Veränderungen unterworfen. Der Behandlungsbeginn auf Intensivstation oder Stroke Unit ist Standard und erfordert Kenntnis der validierten Standards sowie Sicherheit in der Diagnostik, im Trachealkanülenmanagement und in Ernährungsentscheidungen. Schwerpunkt dieses Seminars ist die Behandlung von PatientInnen mit schweren neurogenen Dysphagien. Themen sind: klinische Diagnostik (Screeningverfahren, klinische Aspirations-/ Penetrationszeichen, neurophysiologische Untersuchung mit Bestimmung des kaudalen Hirnnervenstatus), Bedeutung der Hirnnervenuntersuchung für die Auswahl der Therapiemethodik, instrumentelle Diagnostik (Endoskopie, Videofluoroskopie, hochauflösende ösophageale Manometrie, Indikationsstellung) sowie ein Methodenvergleich dieser Verfahren. Ernährungsmanagement, Einführung in das Trachealkanülenmanagement, TK-Weaning und Vorgehen auf ICU werden im Überblick dargestellt. Ein kritischer Methodenüberblick (Basale Stimulation, F.O.T.T.®, PNF, ORT, FDT) soll Grundlage für die Planung des evidenzbasierten Therapieaufbaus und die adäquate Auswahl der Therapiemethodik sein (praktische Durchführung einzelner Verfahren, Schwerpunkt evidenzbasierte Verfahren, Behandlung von Mundöffnungsstörungen, Sekretmanagement, Messung und Training der Hustenkraft, neurostimulative Verfahren).
Das brauchst Du für das Seminar
- (Yoga-) Matte
Seminarinhalte
- Klinische und instrumentelle Diagnostik (Screeningverfahren, klinische Fachuntersuchung, FEES, VFSS, Manometrie)
- Methodenvergleich der Verfahren; klinische Screeningverfahren
- klinisch-neurophysiologische Untersuchung (Hirnnervenstatus) und Ableitung der Therapiemethodik
- kritischer Methodenüberblick therapeutischer Ansätze
- praktische Durchführung ausgewählter Ansätze/evidenzbasierte Verfahren
- Ernährungsmanagement
- Einführung in das Trachealkanülenmanagement
- Behandlung von Mundöffnungsstörungen
- neurostimulative Verfahren






