Säuglinge und Kleinkinder mit Trachealkanüle und Beatmung – ein familienzentrierter Ansatz

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Säuglinge und Kleinkinder mit Trachealkanüle und Beatmung – ein familienzentrierter Ansatz

Dozent/-in
Beginn
2. April 2022 10:00
Ende
3. April 2022 15:00
Veranstaltungsort
Marsstraße 22, München, Deutschland   Auf der Karte ansehen
Fortbildungspunkte
16

320,00 

5 vorrätig

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Zeitplan

Samstag, 2. April 2022:

10 - 18 Uhr

Sonntag, 3. April 2022:

9 - 15 Uhr

Beschreibung der Fortbildung

Seminarbeschreibung

Säuglinge und Kleinkinder, die auf eine Trachealkanüle und u.U. auch auf Beatmung angewiesen sind, begegnen uns im ambulanten Therapiealltag immer häufiger. Aufgrund medizinischer Weiterentwicklungen wird die Anzahl dieser betroffenen Kinder und deren Familien in den nächsten Jahren noch deutlich zunehmen. Häufig stehen die betroffenen Eltern schon heute vor der großen Herausforderung, eine Therapeutin zu finden, die ihr Kind im häuslichen Umfeld behandelt.

Dieses Seminar beschäftigt sich, in Theorie und Praxis, mit den Besonderheiten und der Komplexität, die uns im therapeutischen Setting mit den betroffenen Kindern und ihren Familien begegnen.

Mein zentraler Ansatz im therapeutischen Handeln ist, gerade im häuslichen Umfeld von Säuglingen und Kleinkindern, eine systemisch-familienzentrierte Haltung.

Inhalte

  • Krankheitsbilder und Indikationen für eine Tracheotomie und Beatmung
  • Anatomische Entwicklung der kindlichen Atmungsorgane
  • Besonderheiten bei der Trachealkanülenversorgung von Säuglingen und Kleinkindern
  • Auswirkungen einer Trachealkanüle auf die Entwicklung des Kindes (Nahrungsaufnahme, Kommunikation und Sprachentwicklung)
  • Folgen für die Mutter/Eltern – Kind -Bindung
  • Die systemische Haltung im therapeutischen Prozess
  • Therapeutische Behandlungsmöglichkeiten
    • Förderung der Saugfähigkeit
    • Vorbeugung der oralen Deprivation
    • Stimulation des Schluckreflexes und/oder -frequenz
    • Förderung der Sprachentwicklung (Umgang mit Sprechventil, Gebärden)
  • Umgangsformen mit dem hohen Erwartungsdruck der Eltern auf die Therapeutin / den Therapeuten

Methoden

  • Theoretische Inputeinheiten
  • Gruppenarbeit
  • Fallbeispiele anhand von Videos
  • Praktische Übungen (therapeutische Methoden, TK-Handling am Modell)
  • Anschauungsmaterial

Besonderheit:

  • kleiner Kurs: maximal 18 Teilnehmer

Das sagen die TeilnehmerInnen:

“Eine super Fortbildung. Durchgehend interessant und ehrlich.” (2021)

“Klare Struktur und Didaktik, eine Dozentin mit Praxiswissen, bei der man merkt, sie liebt was sie tut und ist selbst täglich am Patienten dran . Ich bin vollumfänglich zufrieden und freue mich auf weitere Vernetzung mit den Kurskolleginnen.” (2022)

“Das war eine super tolle Atmosphäre. Das Seminar war top. Die Veranstaltung ist insgesamt nur zu loben, vom Seminarort über das Essen bis hin zur Fachkenntnis der Dozentin!” (2022)

“Besonders gut gefallen haben mir die theoretischen Inhalte und der persönliche Bezug” (2021)