Sprachspezifische Diagnostik und Therapie von Late Talker

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Sprachspezifische Diagnostik und Therapie von Late Talker

Dozent/-in
Beginn
12. Februar 2021 13:00
Ende
13. Februar 2021 18:00
Veranstaltungsort
Marsstraße 22, München, Deutschland   Auf der Karte ansehen
Fortbildungspunkte:
16

290,00 

Artikelnummer: LOGO_6932423894 Kategorie: Schlagwörter: , ,

Vorfreude ist die schönste Freude :)

Zeitplan

Freitag: 13 - 19 Uhr

Samstag: 9 - 18 Uhr

Beschreibung der Fortbildung

Late Talker, also Kinder, die im Alter von 24 Monaten über einen produktiven Wortschatz von weniger als 50 Wörtern verfügen und noch keine Wortkombinationen produzieren, sind besonders gefährdet, eine Sprachentwicklungsstörung (F80.1 und F80.2 nach ICD-10) auszubilden (u.a. Sachse 2007; Kauschke 2008; Kühn & v. Suchodoletz 2009). Daher ist die sprachliche Entwicklung genau zu verfolgen. Studien berichten von positiven Effekten sprachtherapeutischer Behandlungen bei „Late Talker“-Kindern (u.a. Schlesiger 2007, Siegmüller et al. 2010).

Ziel des Seminars:

Den TeilnehmerInnen wird das nötige Handwerkszeug für die diagnostische und therapeutische Arbeit mit Late Talkers vermittelt.

Im Detail geht es um:

  • Was sind die spezifischen Symptome eines Late Talkers?
  • Wie und ab wann lassen sich die Kinder diagnostizieren?
  • Wie  sieht  eine  sinnvolle  (sprachspezifische) Therapieplanung und -durchführung aus?

Das Seminar bietet praxisorientiert – auf der Basis des aktuellen Forschungsstands – Antworten.

Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über den ungestörten Spracherwerb und mögliche Abweichungen. Das diagnostische Vorgehen zur  Identifikation von LT wird praxisnah beschrieben. Ein weiterer Baustein ist die therapeutische Entscheidungsfindung hinsichtlich des Zeitpunktes und der Art der Therapie (Elternberatung/-anleitung vs Sprachtherapie). Schließlich stehen die Planung und Durchführung von verschiedenen Therapiemethoden im Fokus. Methodisch werden sowohl sprachrezeptiv-orientierte als auch sprachproduktiv-orientierte Methoden vorgestellt. Das Ziel der skizzierten entwicklungsproximalen Therapie besteht darin, beim Kind ein Höchstmaß an eigendynamischer Entwicklung freizusetzen. Es werden konkrete Fragen zum auszuwählenden lexikalischen Material (welche Wörter zu welcher Zeit), der Lernrate (wie viele Wörter pro Sitzung) sowie der kindgerechten Umsetzung im Vordergrund stehen.

Durch Videoillustrationen, Bearbeitung von Fallbeispielen und Übungen werden die Seminarinhalte praxisnah vermittelt.

Wichtiger Hinweis: Dieses Seminar kann (inhaltlich) gut mit dem Seminar “Eltern (von Late Talkers) professionell beraten“ kombiniert werden, welches Frau Pomnitz am selben Wochenende durchführt und welches die elternbasierte Intervention fokussiert.