Sprachtherapie auf der Intensivstation – Dysphagiemanagement bei invasiv und nicht-invasiv beatmeten Patienten?!

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Sprachtherapie auf der Intensivstation – Dysphagiemanagement bei invasiv und nicht-invasiv beatmeten Patienten?!

Dozent/-in
Beginn
14. März 2021 9:00
Ende
14. März 2021 16:30
Veranstaltungsort
Marsstraße 22, München, Deutschland   Auf der Karte ansehen
Fortbildungspunkte:
8

160,00 

Vorfreude ist die schönste Freude :)

Zeitplan

Sonntag: 9 - 16:30 Uhr

Beschreibung der Fortbildung

In den Krankenhäusern und in den Kliniken für Frührehabilitation gibt es immer mehr Patienten, die invasiv oder nicht-invasiv beatmet werden. Es gibt immer mehr Pflegeheime mit beatmungspflichtigen Patienten. Die Sprachtherapeut*in wird entsprechend häufiger auch zu teilweise beatmeten Patienten gerufen, um Sprechen und Schlucken zu behandeln.

Der Einsatz von Logopädie auf Intensivstationen geschah bis vor einigen Jahren noch eher nur in Ausnahmefällen. Doch die fruchtbare interdisziplinäre Zusammenarbeit von Anästhesist*innen, Intensivpflege, Atmungstherapeut*innen, Physiotherapeut*innen und Sprachtherapeut*innen spricht sich herum. Das Trachealkanülen- und das Dysphagiemanagement für schwer betroffene und mindervigilante Patienten ist dadurch deutlich effektiver und erfolgreicher geworden. Die Erfahrung zeigt, dass eine frühzeitige Intervention der Logopädie, auch bei Intensivpatienten, die nur sehr gering belastbar und teilweise noch beatmet sind, ein besseren Outcome in Bezug auf das Schlucken und Sprechen bewirken kann.

Im Seminar wird es darum gehen, die sprachtherapeutische Herangehensweise an beatmete Patienten mit/ohne Trachealkanüle zu veranschaulichen und die Berührungsängste abzubauen. Neben dem theoretischen Hintergrund zu Beatmung und Trachealkanülen werden anhand von Fallbeispielen erste Behandlungsschritte aufgezeigt. Weitere Inhalte des Seminars sind Schwerpunkte und Zielsetzungen der Behandlung in der Akutphase, Entscheidungspfade für das Trachealkanülenmanagement und die Dekanülierung sowie Entblockungsversuche mit Sprechventil und Schluckversuche.