Schluckaktivierung unter neurologischen Gesichtspunkten in der Logopädie

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Schluckaktivierung unter neurologischen Gesichtspunkten in der Logopädie

Dozent/-in
Beginn
1. Oktober 2021 9:00
Ende
2. Oktober 2021 14:00
Fortbildungspunkte:
16

290,00 

Artikelnummer: LOGO_9418824249 Kategorien: , Schlagwort:

Vorfreude ist die schönste Freude :)

Zeitplan

Freitag: 9 - 18 Uhr

Samstag: 4 - 14 Uhr

Beschreibung der Fortbildung

Manuelle Techniken in der Schluckrehabilitation

Wenn die Beweglichkeit von Muskeln, Nerven, Gelenken oder Bindegewebe in Folge von Verletzungen, Erkrankungen oder nach Operationen eingeschränkt ist, kann es zu Schluck-, Stimm- und Sprechstörungen kommen, die den Alltag der Betroffenen massiv beeinträchtigen. Ziel der Therapie muss es sein, die Funktionen der nicht-kontraktilen (Fascien und Nerven), sowie kontraktilen (Muskeln) Strukturen zu mobilisieren, um das Schlucken und die lebenswichtige Funktion der Atmung zu fördern.  Die Manuelle Schluckaktivierung setzt dabei auf die Hände des Therapeuten.

Mit Hilfe gezielter therapeutischer Griffe wird die Biomechanik optimiert, die notwendige Elastizität wiederhergestellt und die posturale Kontrolle reorganisiert. Über die Mobilisation der betroffenen Strukturen hinaus kommen verbale und manuelle Anleitungen sowie Übungen für die Atem-Schluck-Koordination und die Nahrungsaufnahme zum Einsatz.

Die manualtherapeutischen Griffe können vom Patienten in seine Alltagsroutine integriert und somit zu einer praktischen Lebenshilfe werden.

 

Zielgruppe: Logopäde/Logopädin; Schüler und Studenten im 3. LJ

 

Inhalte:

Im Wechsel Theorie/Praxis

  • Grundlagen der posturalen Kontrolle und die Bedeutung für den Alltag
  • Palpation versch. anatomischen Strukturen
  • Koordination Kopf-, Nacken-, Schultergürtelbewegungen
  • Analyse und Therapie der Atem-Schluck-Koordination
  • Gesichts- und Zungenaktivitäten
  • Techniken zur Verbesserung der Elastizität von Schluck-, Stimm- und Sprechmuskulatur
  • Biomechanische Voraussetzungen der Haltungskontrolle (posturale Kontrolle) erkennen um praxisrelevante Therapieabläufe zu entwickeln und um ADL-bezogen Schluckreaktionen auszulösen
  • Rumpfaktivität (oberer/unterer Rumpf)
  • Tonuslösung
  • Transfers
  • Infra-, suprahyoidale Muskulatur
  • Fazilitation der mimischen Muskulatur

 

Teilnahmevoraussetzungen: Kenntnisse der Anatomie von Schädel und HWS

weitere Infos/bitte mitbringen: Bequeme Kleidung, eigenes großes Handtuch, Einmalhandschuhe