Das SZET-Konzept: Schlucken und Zungenruhelage Effizient Therapieren

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Das SZET-Konzept: Schlucken und Zungenruhelage Effizient Therapieren

Dozent/-in
Beginn
22. Februar 2019 10:00
Ende
23. Februar 2019 16:00
Veranstaltungsort
Marsstraße 22, München, Deutschland   Auf der Karte ansehen
Fortbildungspunkte
15

240,00 

Nicht vorrätig

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Zeitplan

Freitag: 10 - 18 Uhr

Samstag: 9 - 16 Uhr

Beschreibung der Fortbildung

SZET ist das Therapiekonzept zur Behandlung myofunktioneller Störungen (MFS) bei Kindern ab ca. 9 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen ohne neurologische Grunderkrankungen, das gänzlich ohne mundmotorische Übungen auskommt und den sehr häufig vernachlässigten Therapiebereich Habits in all seinen Facetten konsequent diagnostiziert und therapiert. Das Vorgehen orientiert sich ohne Umwege direkt an den physiologischen Abläufen, die schließlich am Ende einer erfolgreichen myofunktionellen Therapie stehen sollen – die physiologische Zungenruhelage und das adulte Schlucken. Genau deshalb wird ausschließlich daran ab der 1. Therapieeinheit gezielt gearbeitet. Gleichzeitig werden die anstelle der Zungenruhelage und in allen willkürlichen Phasen des Schluckens auftauchenden Habits erkannt und konsequent abtrainiert, um die Habitualisierung der neuen Bewegungsabläufe zu gewährleisten.

 

Die bei vielen Therapeutinnen und Therapeuten unbeliebten Mundmotorikübungen (ohne oder mit Hilfsmitteln wie Spatel, Ringchen, Kauschläuchen oder Therapiesaugern) entfallen, da Ihre Patienten diese mit dem SZET-Konzept gar nicht mehr benötigen.

 

Im SZET-Seminar wird ausführlich gezeigt und in Kleingruppen ausprobiert, wie Sie mit Ihren Patienten in wenigen Minuten die physiologische Zungenruhelage und das adulte Schluckmuster erarbeiten können. Sie schärfen Ihren Blick für die Vielzahl unterschiedlicher Habits, die anstelle der Zungenruhelage und rund um das Essen und Trinken auftreten können und lernen, wie Sie diese konsequent abbauen. Natürlich lernen Sie auch, wie Sie Ihre Patienten beim Transfer in den Alltag gezielt unterstützen können.

 

Außerdem wird ein stark gestrafftes diagnostisches Vorgehen besprochen und der theoretische Hintergrund mundmotorischer Übungen und deren Aussagekraft und Sinnhaftigkeit für die Diagnostik und Therapie der MFS diskutiert.

 

Das Konzept ist für die Arbeit mit Kindern unter 9 Jahren und bei Patienten mit neurologischen Grunderkrankungen ausdrücklich nicht geeignet.

 

Inhalte:

  • Symptomkomplex Myofunktionelle Störungen
  • physiologische und pathologische Zungenruhelage
  • physiologischer und pathologischer Schluckvorgang
  • Was sind Habits und wann treten sie auf?
  • Gebissklassifikation und kieferorthopädische Apparaturen
  • Anamnese und Diagnostik auch im Selbstversuch
  • Therapiebereiche und Therapieablauf
  • konsequenter Abbau von Habits
  • Wie verläuft die Habitualisierung?
  • MFT in der Zweiergruppe

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